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Chip-Krise 2026: Herausforderungen in der IT-Lieferkette - und wie Unternehmen jetzt richtig reagieren

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Die globale Chipkrise prägt weiterhin die IT-Branche – auch im Jahr 2026. Engpässe bei bestimmten Komponenten, steigende Anforderungen an Planungssicherheit sowie volatile Lieferketten sehen wir momentan als zentrale Herausforderungen für Unternehmen.

Für IT-Entscheider bedeutet das: Klassische Beschaffungsstrategien stoßen an ihre Grenzen. Wer heute wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss seine Beschaffung neu denken – strategischer, partnerschaftlicher und flexibler.

Die Chipkrise ist nicht vorbei – sie hat sich verändert

Die Gründe für die anhaltende Chipkrise sind komplex – und nach Einschätzung unserer Experten wird uns diese Situation voraussichtlich noch bis mindestens 2027 begleiten. Im Wesentlichen wirken dabei drei zentrale Einflussfaktoren zusammen:

  • Erstens geopolitische Spannungen: Ein Großteil der weltweit modernsten Halbleiter wird weiterhin in Taiwan produziert, insbesondere durch TSMC. Die politische Lage zwischen China und westlichen Ländern sorgt hier für Unsicherheit. Hinzu kommen Exportrestriktionen, staatliche Förderprogramme und ein zunehmender globaler Wettbewerb um technologische Souveränität – alles Faktoren, die die Stabilität der Lieferketten belasten.
  • Zweitens der anhaltende KI-Boom: Die enorme Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz bindet große Teile der Produktionskapazitäten. Vor allem Hyperscaler und Tech-Konzerne investieren massiv in GPU-Infrastruktur. Dadurch stehen weniger Ressourcen für klassische IT-Hardware wie Clients, Server oder Storage-Systeme zur Verfügung. Wenn globale Player wie NVIDIA, Microsoft oder Google Kapazitäten stark beanspruchen, hat das direkte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit im gesamten Markt.
  • Drittens Nachwirkungen der Pandemie auf Lieferketten: Auch Jahre nach der Pandemie sind die Effekte noch spürbar. Zwischenzeitlich aufgebaute Lagerbestände werden schnell wieder reduziert, sobald die Nachfrage steigt. Gleichzeitig bleiben Lieferketten anfällig und schwer planbar – kurzfristige Änderungen bis kurz vor Auslieferung sind inzwischen eher die Regel als die Ausnahme.

Auswirkungen auf Unternehmen: Mehr als nur längere Lieferzeiten

Die Folgen der Chipkrise gehen längst über verzögerte Lieferungen hinaus. Unternehmen sehen sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert:

  • Geringere Planbarkeit in der IT-Beschaffung: Hardware kann oft nicht mehr kurzfristig oder in gewohnter Stückzahl bestellt werden.
  • Preisschwankungen bei einzelnen Komponenten und Systemen: Die Kalkulation von Projekten wird komplexer und weniger vorhersehbar.
  • Eingeschränkte Auswahl an Konfigurationen: Standardmodelle oder bevorzugte Spezifikationen sind nicht immer verfügbar.
  • Projektverzögerungen bei Rollouts und Refresh-Zyklen: Insbesondere größere Geräte-Rollouts müssen frühzeitiger geplant werden.

Diese Entwicklungen führen dazu, dass IT-Abteilungen enger mit Einkauf, Fachbereichen und Partnern zusammenarbeiten müssen, um Risiken zu minimieren.

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Chip-Krise 2026 – Jetzt richtig reagieren (Runde 2)

Strategien für eine stabile IT-Versorgung

Um den Herausforderungen der aktuellen Marktsituation zu begegnen, setzen erfolgreiche Unternehmen auf eine Kombination aus strategischer Planung und operativer Flexibilität:

  1. Frühzeitige Bedarfsplanung: Wer seinen Bedarf frühzeitig definiert, kann Verfügbarkeiten besser sichern und Engpässe umgehen.
  2. Standardisierung von Geräten: Standardisierte Hardware reduziert Komplexität und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Verfügbarkeit.
  3. Flexibilität bei Konfigurationen: Alternative Komponenten oder vergleichbare Modelle können helfen, Lieferzeiten deutlich zu verkürzen.
  4. Enge Partnerschaften mit IT-Partnern: Ein starker Partner eröffnet Zugriff auf zusätzliche Kontingente, Lagerbevorratungen, bessere Forecasts und priorisierte Lieferketten.
  5. Nutzung moderner Beschaffungsmodelle: As-a-Service- und Finanzierungsmodelle gewinnen an Bedeutung, um Investitionen planbarer zu gestalten.

HP Inc. im Fokus: Verfügbarkeit sichern, Komplexität reduzieren

Im Umfeld von Client- und Workplace-Lösungen adressiert HP Inc. viele der aktuellen Herausforderungen gezielt.

Ein Baustein sind die HP MySKUs – vordefinierte Standardkonfigurationen mit hoher Verfügbarkeit und vergleichsweise stabiler Preisstruktur. Sie reduzieren Komplexität in der Beschaffung und bieten zusätzliche Planungssicherheit.

Aktuell bringt HP zudem neue Gerätegenerationen auf den Markt, die gerade jetzt und in den nächsten Wochen verfügbar werden. Diese sind gezielt so entwickelt, dass sie mit alternativen Komponenten und optimierten Plattformen arbeiten – und damit neue Spielräume in angespannten Lieferketten eröffnen.

Ergänzt wird das durch eine vorausschauende Supply-Chain-Strategie: HP hat frühzeitig mit seinen Lieferanten geplant und Kapazitäten gesichert. Das erhöht die Stabilität in der Versorgung und reduziert kurzfristige Marktverwerfungen spürbar.

Unser Ansatz bei enthus: Nähe, Transparenz und Priorisierung

Als einer der engsten HP-Partner im DACH-Raum profitieren wir bei enthus direkt von dieser Strategie:

  • Direkter Zugang zu Channel- und Endkundenorganisationen von HP
  • Frühzeitige Informationen zu Verfügbarkeiten und Produkt-Roadmaps
  • Möglichkeit zur Priorisierung und Eskalation von Lieferungen
  • Individuelle Beratung zu alternativen Geräten und Konfigurationen

Das bedeutet für unsere Kunden: Wir können nicht nur reagieren – wir können aktiv steuern und Lösungen anbieten, bevor Engpässe überhaupt entstehen.

Fazit: Die richtige Strategie entscheidet

Die Chipkrise hat die Spielregeln im IT-Einkauf nachhaltig verändert. Unternehmen, die weiterhin ausschließlich auf kurzfristige Beschaffung setzen, werden langfristig Nachteile haben.

Der Schlüssel liegt in:

  • strategischer Planung
  • standardisierten Lösungen
  • starken Hersteller- und Partnerbeziehungen

Mit HP Inc. und enthus kombinieren Unternehmen technologische Innovation, stabile Lieferketten und direkten Zugang zu den relevanten Entscheidungsstellen – für eine IT-Versorgung, die auch in volatilen Zeiten zuverlässig funktioniert.


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