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VMware-Alternative: Wie HPE Morpheus die Virtualisierungsstrategie befreit – ohne Vendor Lock-in

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Was Broadcom mit VMware gemacht hat – die Kurzfassung

Im November 2023 übernahm Broadcom VMware für rund 69 Milliarden US-Dollar. Was danach passierte, hat viele IT-Verantwortliche kalt erwischt. Innerhalb weniger Monate wurden unbefristete Lizenzen abgeschafft, alle Kunden auf Abonnement-Modelle umgestellt und das Produktportfolio von rund 8.000 Artikelnummern auf vier Editionen reduziert.

Die Preiskonsequenzen: Berichte über Steigerungen von 350 bis zu 1.000 Prozent gegenüber den bisherigen Lizenzkosten sind keine Ausnahme, sondern gängige Praxis. Besonders hart trifft es kleine und mittelständische Unternehmen, die mit den Essentials-Paketen ausgekommen sind und nun für Mindestmengen zahlen müssen, die weit über ihren tatsächlichen Bedarf hinausgehen.

Erschwerend kommt hinzu: vSphere 7.x, die meistgenutzte Version im Mittelstand, ist seit Oktober 2025 offiziell End-of-Service – ohne Sicherheitsupdates und Support. Wer diese Version noch produktiv betreibt, geht ein reales Sicherheitsrisiko ein.

Spätestens jetzt stellt sich für viele Unternehmen nicht mehr die Frage ob, sondern wie sie ihre Virtualisierungsstrategie neu ausrichten.

Was HPE Morpheus VM Essentials ist – und was es kann

HPE Morpheus VM Essentials (früher HPE VM Essentials) ist HPEs Antwort auf den VMware-Lock-in. Es ist eine offene, hypervisor-agnostische Plattform für das Management virtueller Maschinen – und zwar für alle gängigen Hypervisoren:

  • KVM (kostenlos, Open Source)
  • Microsoft Hyper-V (in Windows Server bereits enthalten)
  • VMware vSphere (weiterhin nutzbar, Migration auf eigene Geschwindigkeit)

Das bedeutet: Sie können Ihre bestehende VMware-Umgebung weiternutzen, gleichzeitig aber neue Workloads auf KVM aufbauen – und das alles über eine einzige Management-Oberfläche steuern. Kein erzwungener Big-Bang-Wechsel, sondern eine schrittweise Migration nach eigenem Zeitplan.

Zentrale Funktionen: VMs automatisiert bereitstellen, Live-Migration zwischen Hypervisoren, Hochverfügbarkeit, integrierter Datenschutz und eine Self-Service-Cloud-Erfahrung für Endnutzer.

Die wirtschaftlichen Zahlen dahinter: Laut einer ESG-Studie lassen sich mit HPE Private Cloud Business Edition auf Morpheus-Basis die Virtualisierungs-Lizenzkosten um 50 bis 97 Prozent reduzieren und der Gesamt-TCO um den Faktor 1,8 bis 2,9 senken – im Vergleich zum führenden Virtualisierungsanbieter.

Drei Wege aus dem VMware-Lock-in

Weg 1 – Vollständige Migration auf KVM: Der konsequenteste Weg, aber auch der aufwändigste. KVM ist Open Source, lizenzfrei und im Linux-Kernel integriert. In Kombination mit HPE Morpheus als Management-Layer und HPE ProLiant Gen11 Servern entsteht eine vollständig freie Virtualisierungsumgebung ohne laufende Lizenzkosten.

Weg 2 – Hybrider Betrieb mit schrittweiser Migration: Die pragmatische Lösung für viele Unternehmen. VMware-Umgebung bleibt vorerst bestehen, neue Workloads werden auf KVM oder Hyper-V aufgebaut. HPE Morpheus orchestriert beides über eine gemeinsame Management-Konsole. Die Migration erfolgt workload-by-workload, ohne Produktionsunterbrechungen.

Weg 3 – HPE Private Cloud Business Edition: Für Unternehmen, die eine schlüsselfertige Private Cloud suchen, bietet HPE die Private Cloud Business Edition als vollständiges Stack-Angebot – HPE-Hardware, HPE Morpheus als Orchestrierungsschicht und HPE GreenLake als Betriebsmodell. On-Premises, Pay-per-Use, Datensouveränität garantiert.

Worauf Sie bei der Migration achten sollten

Eine VMware-Migration ist kein Projekt, das man übers Wochenende erledigt. Aber es ist auch kein jahrelanges Mammutprojekt, wenn man es richtig angeht. Unsere Empfehlungen:

  1. Starten Sie mit einer Inventur: Welche VMs laufen produktiv? Welche Workloads sind geschäftskritisch? Welche können ohne Risiko als erste migriert werden?
  2. Beachten Sie Lizenz-Stichtage: Wenn Ihre VMware-Subscription ausläuft, ist das der natürliche Zeitpunkt für eine Entscheidung. Warten Sie nicht bis auf den letzten Moment.
  3. Testen Sie vor dem Wechsel: Ein Pilotprojekt mit nicht-kritischen Workloads gibt Ihnen Sicherheit und zeigt Ihrem Team, wie die neue Umgebung funktioniert.
  4. Berücksichtigen Sie abhängige Anwendungen: Manche Business-Applikationen haben spezifische Hypervisor-Anforderungen. Klären Sie das vor der Migration.

enthus als Migrationspartner

Wir begleiten VMware-Migrationen täglich. Als zertifizierter HPE-Partner haben wir die Expertise für HPE Morpheus, HPE ProLiant und HPE GreenLake – und als Managed Service Provider mit enthus.blue auch das Angebot, die neue Umgebung nach der Migration zu betreiben, zu überwachen und zu pflegen.

Was Sie bei uns bekommen: keine Pauschalaussagen, sondern eine ehrliche Bewertung Ihrer konkreten Situation – mit konkreten Zahlen für Ihren spezifischen Migrationsfall.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer HPE Morpheus VM Essentials Software Landingpage.

Starten Sie mit einer kostenlosen Ersteinschätzung: hallo@enthus.de.


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