Experten Beiträge · 05.04.2021
dHCI - Disaggregated und Converged – wie geht das zusammen?
Viele Anwendungen machen es nötig, Speicher und Rechenleistung unterschiedlich zu skalieren. Daher wurde herkömmliche Hyperkonvergenz zu dHCI weiterentwickelt: disaggregated Hyper-Converged Infrastructure evolutioniert monolithische Systemzuschnitte zu polymorphen Systemarchitekturen und ermöglicht die unabhängige Dimensionierung von Computing-, Storage- und Networking-Ressourcen. So können Sie Überkapazitäten vermeiden und die IT-Flexibilität in neue Sphären treiben, während Administration & Betrieb hypereinfach bleiben.
Vereinte Kräfte, verschiedene Wege – der neue Trend zur Trennung!
dHCI kombiniert die Vorteile aus beiden Welten und ermöglicht das konvergente Zusammenspiel aller Ressourcen im jeweils optimalen Aggregatszustand. Im Kontrast zu aggregierter Divergenz beschreibt disaggregierte Konvergenz nicht die Anhäufung auseinanderdriftender Kräfte, sondern das Zusammenwirken disjunkter Kapazitäten auf ein gemeinsames Ziel. Klingt vielleicht etwas kompliziert – ist es auch: für den Hersteller! Für Kunden und Administratoren hingegen gilt:
So einfach war IT – noch nie!
Hyperkonvergenz in der neuen d-Dimension ist bestechend einfach, erfrischend benutzerfreundlich und unfassbar unkompliziert. Das beginnt schon beim Einrichten der Architektur: HPE wirbt hier mit einer Rack-to-App-Zeit von 15 Minuten. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch – das geht in der Regel noch schneller! Im Betrieb profitieren Sie von einem sich selbstverwaltenden Datenspeicher, einer Latenzzeit von unter einer Millisekunde und einer Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent. Das entspricht einer Ausfallzeit von 25 Sekunden im Jahr – es kann aber auch besser laufen.
dHCI by HPE - wenn 1 und 1 mehr als 2.0 ist!
Höchste Dateneffizienz, maximale Ausfallsicherheit und überragende Flexibilität bei minimalem Administrationsaufwand und optimalen Kosten. Die Basis dieser beeindruckenden Ungleichung ist die Kombination von ProLiant Servern und Nimble-Storage Knoten, die im vCenter verwoben und mit HPE InfoSight verknüpft sind. Die Bezeichnung HCI 2.0 ist hier nur die Momentaufnahme des industrieweit-fortschrittlichsten KI-Konzepts, das sich in Ihrem Rechenzentrum oder in der Cloud kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dHCI setzen Sie auf lernende Systeme, die jeden Tag noch ein bisschen besser werden.
SimpliVity – und die Hyperkonvergenz des gordischen Knotens
Den gordischen Knoten zu durchschlagen war sicher eine zweckdienliche und zeitgemäße Lösung der sprichwörtlichen Verstrickungen im antiken Kleinasien. Weitsichtiger und nachhaltiger wäre es aus heutiger Sicht gewesen, die kunstvollen Verknüpfungen zu entwirren und zu nutzen – immerhin gelang es damit, den sagenumwobenen Streitwagen des Gordios zu steuern. Und genau da setzt SimpliVity an: den Knoten entschlüsseln, ohne ihn zu zerstören, die Wirkverbindungen zu verwenden ohne sie aufzulösen.
SimpliVity aggregiert den gesamten IT-Stack in einem hyperkonvergenten Knoten und vereint so die Agilität der Wirtschaftlichkeit der Cloud mit der Leistung und Datensicherheit der Enterprise-Klasse. Gedeichselt wird dieses kongeniale Gespann über ein sagenhaft einfaches Hypervisormanagement.
Selbstverwaltend, selbstoptimierend, selbstheilend – SimpliVity ist mehr als Sisyphos 2.0, ein neuer Achilles-Mythos oder eine neue Orchestrierungs-Odyssee.